QuAS – Die Menschen

Bei QuAS stehen die Menschen im Mittelpunkt: Die Schülerinnen und Schüler, die Ausbilderinnen und Ausbilder der Betriebe und schließlich die Lehrerinnen und Lehrer sowie das gesamte QuAS -Team mit seinen Beraterinnen und Beratern. Sie alle sehen QuAS durchweg als wirksames Programm zur Vorbereitung auf den Beruf. Einige Stimmen:

Belal Hakimi – QuAS-Praktikant:
Ich war immer ein bisschen faul, um ehrlich zu sein. Ich hab immer gesagt: Ja, ich mach das morgen, ich mach das morgen. Aber dann hat es natürlich doch nicht geklappt. Dann hat zum Glück mein Lehrer gesagt: Ja komm, versuch?s mal mit QuAS - und dann hat es geklappt!

Kevin Goldblum – Auszubildender nach einem QuAS-Praktikum:
Mir macht die Ausbildung bei Globetrotter sehr viel Spaß, das Betriebsklima ist prima. Zuerst denkt man immer, das muss man jetzt so viele Jahre durchhalten - aber so ist das gar nicht, es geht alles sehr schnell. Das ist super!

Jawid Sultany – Personalabteilung Globetrotter, ehemaliger QuAS-Praktikant:
Bei Globetrotter machen wir sehr positive Erfahrungen mit QuAS. Die Praktikanten sehen das als eine große Chance, weil die meisten auch nach dem Praktikum übernommen werden. Die Quote der Praktikanten, die wir übernehmen, liegt bei rund 90 Prozent.

Stefan Kurbjuhn – Berufsschullehrer:
Wenn die Schülerinnen und Schüler während des Praktikums an zwei Tagen die Schule besuchen, geht es meistens steil bergauf, weil sie ja oft schon etwas schulmüde sind nach der langen Zeit. Und jetzt sind sie in einem Betrieb, wo sie gebraucht werden. Das fördert enorm das Selbstbewusstsein. Sie kommen aus den Betrieben wie umgewandelt zurück und sind hoch motiviert.

Ulf Schumann – Inhaber EDEKA-Aktiv-Markt Schumann (Barmbek):
Die Praktikanten brauchen meist eine Eingewöhnungszeit mit den Mitarbeitern, mit den Kunden und dem Sortiment. Aber diejenigen, die willig sind und sich einfuchsen, sind schon eine echte Hilfe. Das merken sie selbst und das merken wir. Und wenn sie willig sind und diese Chance beim Schopf packen, dann geht es ab nach oben!

Kay Meinecke – Inhaber der Friseur-Kette ?Mein Friseur?:
Zuerst sollte man als junger Mensch darüber nachdenken, ist das mein Job, will ich das werden? Ob das Friseur ist oder Bäcker, spielt keine Rolle. Der zweite wichtige Punkt ist: Bin ich zuverlässig? Das heißt, über einen langen Zeitraum von drei Jahren regelmäßig zur Arbeit zu kommen, pünktlich zu sein. Wenn ich das mitbringe, kann ich über das QuAS -Praktikum sehr gut ausprobieren, was mein beruflicher Werdegang sein soll.

Jessica Kothe – QuAS -Beraterin:
QuASist ein Langzeitpraktikum, bei dem die Betriebe schauen können, ob sie die Teilnehmerinnen oder Teilnehmer in die Ausbildung übernehmen. Es richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die einen eher schwachen oder gar keinen Hauptschulabschluss haben. Wir haben aber auch einen gewissen Prozentsatz an Realschülerinnen und -schülern - die nehmen wir dann ins QuAS-Praktikum auf, wenn sie beispielsweise einen schwachen Realschulabschluss haben.

Gabriele Tegethoff – Projektleitung QuAS bei Beschäftigung + Bildung e.V.
Wir haben sehr gute Kooperationspartner auf Unternehmensseite. Teilweise bekommen wir Anrufe von Kammern, ob wir Auszubildende vermitteln können. Und die Erfolgsquote spricht ja für sich: Seit Beginn des Programm 1997 haben mehr als 6.000 Schülerinnen und Schüler davon profitiert. Aktuell liegt die Quote derjenigen, die in Ausbildung übernommen werden, bei über 70 Prozent.